Das KVB-Orchester feiert 111-jähriges Bestehen

Das KVB-Orchester feiert sein 111-jähriges Bestehen mit einem bereits ausverkauften Konzert am 29. Oktober in der wunderbar restaurierten Flora, gemeinsam mit den Bläck Fööss, mit der Sängerin Kim Howbridge und dem Chor „Troubadix Erben“. Der Erlös des Benefizkonzertes ist für das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße bestimmt.

Manfred Mungen ist 1. Vorsitzender des Orchesters, das heute mehr als 50 Mitglieder zählt. 1912, sieben Jahre nach der privaten Gründung durch Anton Pohl, wurde das Ensemble zur „Musikkapelle der Städtischen Bahnen“. Von 1959 an leitete der Kirchenmusiker Hans Esser fast 30 Jahre lang das Orchester. Schon damals wurden die ersten Gastmusiker ins Ensemble integriert. Unter Betin Günes, der 1987 das Dirigentenamt übernahm, wurde eine erste Schallplatte aufgenommen, und 1988 ging es sogar auf große Konzertreise in die Türkei. Nach einem nur einjährigen Gastspiel von Klaus Lohrer vom Gürzenich-Orchester übernahm 1992 Echo-Klassik-Preisträger Patrick Dreier (als Trompeter schon auf der Türkeireise dabei) den Taktstock – und feiert damit im nächsten Jahr schon seit 25-jähriges Dirigenten-Jubiläum. Einen Wunsche äußerte er zum Jubiläum: „Ich hätte gerne mehr KVB-Mitarbeiter im Ensemble, am liebsten Klarinetten und Posaunen.“ An der musikalischen Bildung der Mitarbeiter muss gearbeitet werden, doch das Festkonzert wird allemale hörenswert sein.

Foto: Das KVB-Orchester, Kardinal Wölki und Dirigent Dreier auf dem Kölner Roncalliplatz. Foto: KVB-Orchester.

 

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