Capella Quirina Neuss und Schönhausen Chor Krefeld mit Johannes-Passion am 21. März in Neuss

Beide Chöre haben intensiv geprobt und freuen sich nun auf die Konzerte am kommenden Mittwoch und am Palmsonntag vor möglichst vielen Zuhörern.
Unter der Leitung von Joachim Neugart singen der Kammerchor Capella Quirina Neuss und der Schönhausen-Chor Krefeld:

  • Mittwoch, 21. März um 20 Uhr, Quirinusmünster Neuss
    Johann Sebastian Bach: Johannes-PassionExakt am Tage des 333. Geburtstags von Johann Sebastian Bach erklingt seine große Passion.
    Unter der Leitung von Münsterkantor Joachim Neugart singt der Kammerchor Capella Quirina Neuss, das  Orchester NORDRHEIN BAROQUE spielt auf historischen Instrumenten.

    Als Evangelist ist Andreas Post, weltweit einer der Besten seines Fachs, zu hören. Außerdem singen Dorothea Jakob (Sopran), Angela Froemer (Alt), Leonhard Reso (Tenor), Sebastian Klein und Achim Hoffmann (Bass).
    Karten zu diesem Konzert sind im Vorverkauf ermäßigt beim Bücherhaus am Münster und der Tourist-Info Neuss und an der Abendkasse erhältlich.
    Der Münsterplatz ist als Parkplatz geöffnet, um vor allem älteren und behinderten Zuhörern einen bequemen Zugang zum Konzert bieten zu können.

  • Sonntag, 25. März  um 18 Uhr, St. Clemens Krefeld-Fischeln
    John Rutter: RequiemAm Palmsonntag singt dann der Schönhausen-Chor Krefeld in der Fischelner Pfarrkirche St. Clemens das Requiem von John Rutter.
    Dieses Werk, uraufgeführt vor ziemlich genau 33 Jahren, ist bei uns wenig bekannt, weltweit und vor allem im angelsächsischen Kulturraum aber eines der beliebtesten und meist aufgeführten zeitgenössischen Chorwerke.
    Rutter wollte mit seiner Komposition ein zeitgemäßes „Requiem of our time“ schaffen und ließ sich vom berühmten Requiem des Franzosen Gabriel Fauré (1845-1924) inspirieren, das mit seiner friedlichen, alles Dramatische und Grelle meidenden Grundstimmung in bewusstem Gegensatz zu den großen, düsteren Requiem-Vertonungen von Berlioz, Verdi & Co. steht. Wie bei Fauré herrscht auch bei Rutter eine friedlich-tröstliche Stimmung vor. Solosopran Elisa Rabanus und der Schönhausen-Chor werden von einem Kammerensemble mit Flöte, Oboe, Cello, Harfe, Pauken, Schlagwerk begleitet.

    Die erst im Oktober eingeweihte neue Scholz-Orgel spielt Dr. Hans-Jakob Gerlings, der vorher auch noch Johann Sebastian Bachs große sechsstimmige mit Doppelpedal angelegte Choralbearbeitung „Aus tiefer Not schrei ich zu Dir“ erklingen lässt.

    Neben Rutters Requiem erklingt zum ersten Mal öffentlich in Deutschland das erst 2010 uraufgeführte „Dubito“ des Schweden Emil Råberg für 8stg. Chor und Akkordeon. Das Werk spannt einen großen Bogen vom Schrei aus der Tiefe zum österlichen Alleluja und erlösenden Gebet. Für den hochvirtuosen Akkordeon-Part konnte Marko Kassl gewonnen werden. Er ist international anerkannter Meister seines Instruments und war gerade noch als Solist in der Düsseldorfer Tonhalle zu hören.

    Die alte Fischelner Pfarrkirche ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: Von der Haltestelle „Clemensstraße“ der Straßenbahnlinie 41 läuft man weniger als fünf Minuten.
    Der Eintritt zum Konzert ist frei. Es wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.

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