Tagung Kirchenmusik in den Gemeinden am 21.-22. Juni in Düsseldorf

Der Entwicklung geistlicher Musik in den kirchenmusikalischen Zentren galt schon manche Tagung und manche Publikation. Weniger Augenmerk gilt oft der Kirchenmusik in den Gemeinden und ihrer realen Praxis.

Ein ökumenisches Symposion soll nun Entwicklungen in den Kirchengemeinden aufzeigen, aktuelle Probleme benennen und zukunftsorientierte Lösungen suchen.

Hierzu geben Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, Aktive aus katholischen und evangelischen Gemeinden sowie Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen kurze Berichte und Statements, die im weiteren Tagungsverlauf diskutiert und weiterentwickelt werden.

Das Symposion unter dem Titel „Kirchenmusik in den Gemeinden“  findet statt

am 21. und 22. Juni 2018

Beginn Donnerstag 11.00 Uhr Ende Freitag  um  15.30 Uhr

im Maxhaus, Schulstr. 11, 40213 Düsseldorf

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an haupt- und nebenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, Theologinnen und Theologen, Mitarbeitende im pastoralen Dienst als auch an Chöre, Musikwissenschaftler, Historiker und Aktive in der musikalisch-liturgischen Gemeindepraxis..

Dem Trägerkreis / dem Veranstaltungskollegium o.ä. gehören an:

Erzdiözesankirchenmusikdirektor Professor Richard Mailänder (Erzbistum Köln)

Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Cyganek (Evangelische Kirche im Rheinland)

Professor Dr. Robert von Zahn (Arbeitsgemeinschaft Rheinischer Musikgeschichte)

Professor Dr. Dr. Volker Kalisch (Robert Schumann Hochschule Düsseldorf)

sowie der Landesmusikrat NRW und die Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Anhand von sieben Leitfragen nehmen die Referenten, die in kontinuierlichem Bezug zum kirchenmusikalischen Leben der Gemeinden stehen Stellung. In lebendigem Austausch mit  den Teilnehmenden sollen Fragen nach der Zukunft der Kirchenmusik, ihrer Sprache und ihrem Zielpublikum  auf der Grundlage ihrer Historie und aktuellen Situation formuliert und erörtert werfen.

Fünf Moderatoren bündeln die Inhalte und führen diese ins offene Gespräch.

Als ein weiterer Aspekt (der Tagung) werden 150 Jahre (Kirchen)Chorleben im Rheinland beleuchtet. Dabei geht es vor allem um die Bedingungen, Erfahrungen und Zielsetzungen der chorischen Arbeit in den Gemeinden.

Referenten:

Markus Belmann, Kantor, Maxkirche Düsseldorf

Msgr. Markus Bosbach, DCV-Präses, HA-Leiter im Erzbischöfl. Generalvikariat, Köln

Simon Botschen, Forschungsarbeit Chorchronik. Düsseldorf/Bonn

Cornelia Kupski, Kantorin, junge Chorarbeit, Altenberg

Sr. Marie Gabrielle, Musik der geistlichen Gemeinschaften, Schwestern von Jerusalem, Köln

Martin Philippen, Chorvorstand, PGR + Katholikenrat, Düsseldorf

KMD Brigitte Rauscher, Vors. des Chorverbandes der EKiR, Chorarbeit mit Senioren, Troisdorf

Elena Suczies, Forschungsarbeit Chorchronik, Köln

Pfr. Matthias Schnegg, Gottesdienstgestaltung, Köln

KMD Christoph Spengler, Kantor, Remscheid

Dominik Susteck, Kantor, Komponist, Köln

N.N., Jugendchor

Begleitet wird das Symposion mit Vorträgen des Theologen Professor Dr. Peter Bubmann (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und des Musikwissenschaftlers Professor Dr. Michael Heinemann (Hochschule für Musik Carl Maria von Weber, Dresden).

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung, die wir bis zum 10. Juni erbitten.

Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben. Umfassendes Catering (3 Mahlzeiten, Getränke) wird geboten.

Auskunft und Anmeldung: Regionalkantor Dr. Odilo Klasen, Telefon (0211) 61 01 93 17, E-Mail: obmkls@gmx.net

Die Leitfragen:

  1. Was ist typisch für das Repertoire der Kirchenmusik in Ihrer Gemeinde?
  2. Welche besonderen Spiel- und Singweisen prägen Musik in Ihrer Gemeinde?
  3. Inwiefern entnehmen Sie der reichen Kirchenmusikgeschichte Orientierung für Ihre Arbeit vor Ort?
  4. Welchen Anteil an Ihrer Arbeit macht aktuelle Kirchenmusik aus? Worin besteht für Sie aktuelle Kirchenmusik?
  5. Gibt es kirchliche Vorgaben, die für Ihre Arbeit besonders relevant sind?
  6. Bei welchen Formen und Anlässen des gemeinsamen Musizierens spüren Sie ein besonderes Gemeinschaftsgefühl der Gemeinde?
  7. Wird die Musik im Zusammenhalt der Gemeinde künftig eine besondere Rolle spielen und wenn ja, welche?

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